Sie müssen sich nur einmal registrieren – nicht für jede Wahl. Neben den bereits im Nationalrat vertretenen Parteien sammelten acht Parteien genügend Unterschriften, um auf den Stimmzettel gesetzt zu werden. Drei von ihnen wurden in allen Bundesstaaten auf dem Stimmzettel stehen, fünf davon nur in einigen. [33] Es gibt keine spezifischen Vorschriften für den Zugang zu den Medien oder die Verteilung der Sendezeiten während eines Wahlprozesses. Es ist kein freier Zugang zu den Medien vorgesehen; der Zugang zu Radio-, TV- oder Printpublikationen verursacht immer Kosten. Außerdem gibt es keine gesetzliche Begrenzung der bezahlten Werbung. Hinweis: Aufgrund des Grundsatzes eines geschlossenen Listensystems sieht das österreichische Gesetz keine Einzelkandidaten bei Wahlen vor. Theoretisch ist jedoch eine Partei, die einen Wahlvorschlag mit nur einer Person vorlegt, möglich. Parteien dürfen die Wahl nur in einzelnen Staaten anfechten, wenn sie dies wünschen. Dazu müssen sie eine Mindestanzahl von Wählerunterschriften einreichen, die je nach Staat wie folgt variiert: Karte mit den Ergebnissen der Wahl auf Landesebene Bei den Nationalratswahlen wurde 1992 die Wahlpflicht abgeschafft.

Bis dahin war der Landesgesetzgeber berechtigt, die Wahlpflicht in den jeweiligen Landeswahlgesetzen zu regeln. Die Steiermark, Tirol und Vorarlberg waren die letzten Bundesländer, die (bis 1992) die Pflichtwahl ausübten. Das Burgenland nutzt ein persönlicheres Wahlsystem für die Landtagswahl, bei dem eine Vorzugsstimme für einen Kandidaten die Stimmen für eine Parteiliste übertrumpft, mit einer 4%-Hürde, um die kleinsten Parteien fernzuhalten. [74] Von den sechs Anrevieren[75] übertrafen zwei die Schwelle nicht, darunter auch die NEOS. 183 Sitze werden den einzelnen Wahlberechtigten auf der Grundlage des Prozentsatzes der Stimmen zugeteilt, die sie bei der Wahl gewinnen (“Hare-Methode”). Zur Sitzverteilung im Nationalrat ist die Republik Österreich in neun Landeswahlkreise (identisch mit den neun Bundesländern) unterteilt, die weiter in 39 Regionale Wahlkreise eingeteilt sind. Ist dies nicht der Fall, wird der Vorgang so lange wiederholt, bis ein Kandidat mehr Stimmen hat als die anderen verbleibenden Kandidaten zusammen. Dieser Kandidat gewinnt die Wahl. Sie können abstimmen, wenn Sie 18 Jahre oder mehr sind. Wenn Sie in Schottland oder Wales leben, können Sie an einigen Wahlen teilnehmen, wenn Sie 16 Jahre oder mehr sind. In Österreich werden die Stimmzettel ausschließlich von den lokalen Wahlbehörden (Kommunal- und Bezirkswahlbehörden) ausgezählt. Ausnahmsweise werden die Briefwahlstimmen von den Bezirkswahlbehörden ausgezählt.

Bei bundesweiten Wahlen haben Personen, die ihren ständigen Wohnsitz und ihr wahlbestimmtes Wahllokal nicht haben, das Recht, eine “Wahlkarte” zu erhalten, die es ihnen ermöglicht, jeden Wahlort in Österreich zu nutzen, um ihre Stimme abzugeben oder Briefwahl zu stellen.