Um diese Ziele zu erreichen, unterstützt der Freistaat Sachsen eine moderne und innovative Wirtschaft, Wissenschaft und effiziente Zusammenarbeit sowie Humankapital. Der Staat hat auch Sonderbereiche definiert, die in der Region ein hohes Potenzial haben: Während diese “Orientierung” zu einem Tarifvertrag bei den deutschen Arbeitgebern von großer Bedeutung ist, ist es natürlich schwierig, genaue Zahlen über die Verteilung zu finden. Diese Zahlen werden nicht in dem von uns verwendenden Datensatz erfasst. Worauf wir uns später in dieser Studie konzentrieren werden, ist, ob ein Arbeitnehmer in einer Einrichtung arbeitet, die von Tarifverhandlungen erfasst wird. Die fünfte Komponente, Nr. 5, erfasst die Veränderungen in der Zusammensetzung der Arbeitskräfte in der Branche. Wenn beispielsweise ein Trend zur Tertiarisierung und tariflichen Abdeckung im Dienstleistungssektor von dem im verarbeitenden Gewerbe abweicht, spiegelt sich dieser kompositorische Effekt in der fünften Komponente wider. Für die kontrafaktische Bestimmung, die für die Zersetzung im vorherigen Abschnitt verwendet wurde, wurden die Merkmale X aus dem Jahr 2006 bisher mit den Koeffizienten aus dem Jahr 2001 bewertet. Nun werden für die Kontrafaktische die Merkmale X aus dem Jahr 2001 an den Koeffizienten von 2006 ausgewertet, siehe Q. [4]. Die detaillierte sequenzielle Zerlegung beginnt nun von Einzelpersonen im Jahr 2006, die mit Koeffizienten aus dem Jahr 2006 bewertet wurden, und ändert dann zuerst die persönlichen Merkmale (passend zu Unternehmen und Industrie ab 2006), als nächstes die Firmenmerkmale (noch immer mit der Branche ab 2006) und schließlich die Industrie. Danach übertragen wir die hypothetischen Beobachtungen aus dem Jahr 2001 “back in time” unter Verwendung der Koeffizienten von 2001. Der zusätzliche Anhang zeigt die detaillierte sequenzielle Zerlegung in umgekehrter Reihenfolge.

Die Governance des Innovationsökosystems Sachsen zeichnet sich durch eine Multi-Level-Governance aus. Sachsen gehört zu den 16 Bundesländern in Deutschland. Als Bundesstaat verfügt die Region über eine erhebliche Autonomie in Bezug auf Gesetzgebung und Steuerbefugnisse sowie ein Mitspracherecht in einigen Fragen der Bundespolitik. Das deutsche Grundgesetz gibt den Staaten ein deutliches Mitspracherecht in der F&E-Politik. Dies gilt insbesondere für die Hochschulpolitik, wo jeder Staat unabhängig seinen eigenen Rechtsrahmen erlässt. Auf regionaler Ebene wird die Politik der Forschung, technologischen Entwicklung und Innovation (RTDI) vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) sowie vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) konzipiert. Die SMWK ist vor allem für Fragen der Hochschulbildung und der öffentlichen Forschung zuständig, insbesondere für die Grundfinanzierung solcher Einrichtungen sowie für die Entwicklung und Planung der notwendigen Einrichtungen. Das SMWA umfasst Maßnahmen zur Unterstützung der Innovations- und Technologiepolitik, wobei der Schwerpunkt auf KMU, Handwerk und Industrie liegt. Im Gegensatz zum SMWK, das über den Kapazitätsaufbau in der öffentlichen Forschung und Hochschulbildung entscheidet, beeinflusst das SMWA die RTDI-Entwicklung indirekt durch Förderprogramme.

Das SMWA ist auch für die Verwaltung des Struktur- und EFRE-Programms zuständig. Die aus dem Regionalhaushalt finanzierte FuE-Förderung wird in der Regel von der Entwicklungsbank Sachsen (SAB) bereitgestellt. Der SAB bietet verschiedene Förderprogramme für Privatpersonen, Unternehmen, öffentliche Kunden sowie Vereine an. Ein weiteres Projekt ist futureSAX , eine Initiative des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. futureSAX ist sowohl für wachstumsstarke Unternehmen mit einer starken Marktposition als auch für start-ups mit hohem Potenzial. Sie unterstützt das Ökosystem in Sachsen mit Innovation und Wachstum.